
Das weltweite Insektensterben wird meist mit Pestiziden und dem Verlust von Lebensräumen begründet. Doch eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen deutet einen weiteren, unsichtbaren Faktor hin: elektromagnetische Felder (EMF) durch WLAN, Mobilfunk und den Ausbau von 5G. Diese technologische Entwicklung kann gravierende Folgen für die kleinen Lebewesen haben.
Viele Insekten, insbesondere Bienen und Ameisen, nutzen das natürliche Erdmagnetfeld zur Orientierung. Hochfrequente Strahlung tritt hierbei als massiver Störsender auf. Die künstlichen Wellen überlagern die biologischen Kompasse der Tiere, was dazu führt, dass z. B. Sammlerinsekten den Weg zurück zum Stock nicht mehr finden. Dieser Verlust an einzelnen Insekten schwächt das gesamte Volk und kann zum Kollaps ganzer Kolonien führen.
Auf zellulärer Ebene löst die Strahlung bei Insekten oxidativen Stress aus. Insekten haben aufgrund Ihrer geringen Größe und ihres Exoskeletts eine andere Absorbationsrate für hochfrequente Wellen (insbesondere im Millimeterwellenbereich von 5G), dadurch dringt die schädliche Strahlung tiefer in den Körper und das Gewebe ein. Dies führt zu einer Überproduktion freier Radikale, die Zellmembranen und das Erbgut schädigen können. Die Folge sind verminderte Fortpflanzungsraten und eine allgemeine Schwächung des Immunsystems.
Mit der Einführung von 5G werden höhere Frequenzen genutzt. Wissenschaftliche Modellrechnungen zeigen, dass die Wellenlängen dieser Frequenzen in Resonanz mit der Körpergröße vieler Insektenarten stehen. Das bedeutet, dass die Insekten die Energie der Strahlung wie kleine Antennen absorbieren, was zu einer lokalen Erwärmung des Körpers führen kann. Dieser thermische Effekt beeinträchtigt das Flugverhalten sowie die körperliche Beschaffenheit massiv.
